SJT SOLUTIONS GmbH

IT-Krankheitsvertretung — wenn der Admin ausfällt und der Betrieb weiterläuft

Krankmeldung am Montag, Systeme laufen trotzdem. Dafür braucht es keinen Jahresvertrag.

Der Anruf kommt an einem Montag

Jemand meldet sich krank, und zunächst wirkt es überschaubar. Nach einer Woche wird aus der Krankmeldung ein Attest über sechs Wochen. Ab da fällt auf, was alles an einer Person hing: die Sicherungen, die niemand sonst prüft. Der Zugang zum Server, den nur er kennt. Die zwei Systeme, die zwar laufen, aber ein Update bräuchten.

Nichts davon ist dringend. Alles davon wird teuer, wenn es drei Monate liegen bleibt — und genau so lange dauert es erfahrungsgemäß, bis jemand wieder da ist.

Der übliche Weg — und warum er selten passt

Wer jetzt sucht, landet meist beim Personalvermittler. Das geht schnell, hat aber zwei Haken. Erstens sitzt zwischen euch und der arbeitenden Person eine Stelle, die selbst nichts zur Sache beiträgt. Zweitens bekommt ihr einen Einzelnen: Wird der krank, im Urlaub oder abgezogen, fangt ihr wieder von vorn an.

Die Alternative, die viele danach prüfen, ist ein Betreuungsvertrag. Der ist für dauerhafte Verantwortung gebaut — nicht für sechs Wochen. Wer ihn für einen Ausfall abschließt, hat danach einen Vertrag, den er eigentlich nicht wollte.

Direkt beauftragt heißt: ein Vertrag, ein Ansprechpartner

Ihr beauftragt uns unmittelbar. Wer bei euch arbeitet, ist bei uns angestellt — samt Einarbeitung, Dokumentation und Weiterbildung. Fällt diese Person aus, können wir nach Verfügbarkeit aus dem Team nachbesetzen, und die Übergabe läuft intern über unsere Dokumentation statt über euch. Ein Anspruch darauf ist es nicht; es ist der Unterschied zwischen „wir versuchen es" und „da ist niemand mehr".

Ja, wir verdienen an dieser Vermittlung. Diese Spanne bezahlt die fachliche Auswahl, die Vertretungsmöglichkeit, die Dokumentation — und dass die eingesetzte Person ihr Geld pünktlich bekommt. Was sie bei uns kauft, könnt ihr nachfragen; das ist der eigentliche Unterschied.

Was typischerweise übernommen wird

  • Benutzer und Berechtigungen — Eintritte, Austritte, Sperrungen, Passwortfälle
  • Sicherungen im Blick behalten — Läufe prüfen, Fehler nachgehen, nicht nur zusehen
  • Störungen annehmen und entscheiden, was selbst lösbar ist und was eskaliert
  • Updates und Patches in dem Rhythmus, den ihr ohnehin fahrt
  • Aufschreiben, was passiert ist — damit die Rückkehr keine Rätselrunde wird

Was nicht dazugehört: Umbauten, die eure Kollegin nach der Rückkehr nicht mitträgt. Eine Vertretung hält den Betrieb, sie krempelt ihn nicht um.

Was es kostet

Ab 125 € je Stunde. Ihr kauft ein Credit-Kontingent und ruft es ab, wenn ihr es braucht — keine Grundgebühr, keine Laufzeit, kein Abo. Der Einstieg liegt bei 20 Credits (1.250 €). Wie weit ein Kontingent reicht, hängt von der Leistungsart ab: Laufender Betrieb verbraucht weniger Credits je Stunde als Architekturarbeit oder ein Störfall. Welche Art ein Einsatz ist, wird vorher festgelegt.

Wie schnell kann jemand anfangen?

Das hängt davon ab, wer im Team gerade frei ist — eine feste Zusage machen wir vorher nicht. Im Gespräch sagen wir euch, was realistisch ist, statt einen Termin zu nennen, den wir dann halten müssen.

Was passiert, wenn unsere Vertretung selbst ausfällt?

Dann können wir nach Verfügbarkeit aus dem Team nachbesetzen. Die Übergabe läuft über unsere interne Dokumentation, sodass die nachrückende Person den Stand kennt. Einen Anspruch darauf gibt es nicht — wir sagen zu, was wir halten können.

Bekommt die Vertretung Administratorrechte?

Nur so viele, wie die Aufgabe braucht, und nur für den vereinbarten Zeitraum. Welche Zugänge nötig sind, klären wir vorher schriftlich — das ist auch in eurem Interesse, wenn der eigene Kollege zurückkommt.

Was kostet das, wenn wir nicht wissen, wie lange der Ausfall dauert?

Ihr kauft ein Credit-Kontingent statt einer Laufzeit. Was ihr nicht abruft, bleibt liegen und verfällt erst nach einer festgelegten Frist. Wird der Ausfall kürzer als gedacht, zahlt ihr nicht für Wochen, die nie stattgefunden haben.

Übernehmt ihr auch, wenn wir schon einen IT-Dienstleister haben?

Ja. Eine Vertretung ist kein Anbieterwechsel. Wir arbeiten in dem Umfang, den ihr benennt, und dokumentieren, was wir angefasst haben — damit euer bestehender Dienstleister danach weiß, wo er ansetzt.